Öffentlichkeitsbeteiligung des Eisenbahnbundesamtes (EBA) zum Thema Schienenlärm

Dabei können nicht nur betroffene Einzelpersonen mitmachen, sondern auch Kommunen selbst, Verbände, Organisationen und Interessengemeinschaften.

Unter der Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de ist die Informationsplattform des Eisenbahn-Bundesamtes zur Lärmaktionsplanung im Internet erreichbar. Nach einer kurzen Registrierung ist in einer interaktiven Karte die Örtlichkeit (z.B. eigener Wohnstandort) zu wählen, an der man sich besonders vom Schienenlärm gestört fühlt. Im nächsten Schritt kann der Schienenlärm bezüglich Belästigung, Art der Eisenbahn, Geräuschart, Zeiten, Art und Dominanz der Lärmquellen genauer beschrieben werden. 

Weiterhin gibt es die Möglichkeit einen Fragebogen herunterzuladen und ausgefüllt per Mail, Fax oder Post zum EBA zu senden.

Das Eisenbahnbundesamt wird einen Lärmaktionsplan für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes erstellen.  Parallel dazu ist die Hansestadt Rostock verpflichtet einen eigenen Lärmaktionsplan für das gesamte Schienennetz im Ballungsraum zu erstellen. Der im Dezember 2016 durch die Rostocker Bürgerschaft beschlossene Lärmaktionsplan Schiene wird ab Sommer 2017 durch das Amt für Umweltschutz der Hansestadt Rostock, unter Mitwirkung des EBA, untersetzt. 

Flyer des EBA zur Lärmaktionsplanung